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05.10.2020 Erntedankfest Pfarre Weiten
Erntedankfest Pfarre Weiten
Ehrung verdienter Mitarbeiter beim Erntedankfest
Obwohl das Jahr 2020 wahrlich nicht geradezu zum Feiern einlädt, so wird doch allerorten für die Ernte gedankt. Sei es in der Landwirtschaft oder auch in allen anderen Berufssparten wird Danke gesagt. Das Erntedankfest der Pfarre Weiten fand diesmal ,,Im schönsten Dom der Welt“ (so Pfarrer Pater Benedikt Triebl) statt. Unter freiem Himmel am Platz vor der Aufbahrungshalle wurde Gott für die Ernte gedankt
Die hl. Messe mit Pfarrer Triebl wurde von der 1. Waldviertler Trachtenkapelle Weitental musikalisch umrahmt. Die Erntekrone stammte aus der Hand der Filsendorfer Dorfbewohner, für die Erntesträußerl sorgten die Bewohner von Weiterndorf und die Erntebögen wurden traditioneller Weise von der Landjugend Weiten geflochten. Der Ertrag der Erntedanksammlung gehört wiederum für die Innenrenovierung der Pfarrkirche.
Verdiente Mitarbeiter der Pfarre Weiten wurden vor den Vorhang gebeten:
Herbert Rupp (Friedhofsverwalter) erhielt das Ehrenzeichen vom hl. Hippolyt in Bronze
Elisabeth Rixinger wurde Dank und Anerkennung für die Arbeit in der Pfarre ausgesprochen und außerdem zum 60. Geburtstag gratuliert
Oberschulrat Bruno Rixinger erhielt eine Dankurkunde für seine Leistungen von der Diözese St. Pölten, weiters gratulierten Pfarre und Kirchenchor zum 60. Geburtstag des Chorleiters und Organisten – Rixinger ist auch im Pfarrkirchenrat (Stellvertreter) tätig
Herzlichen Glückwunsch dem ausgezeichneten Trio für seine großen Leistungen in der Pfarre Weiten. Viel Gesundheit und Gottes Segen!
Fotos und Bericht: Friedrich Reiner
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21.09.2020 Weitener Marterl
Weitener ,,Marterl“ erstrahlt in neuem Glanz
Auf halber Höhe des Melker Berges in Weiten steht eine weiße Bildsäule, die einer dringenden Renovierung bedurfte. Von diesem Standort aus hat man einen schönen Ausblick auf den Markt Weiten.
Oberschulrat Gottfried Schwarz schreibt in dem Buch ,,Weiten - Geschichte einer Marktgemeinde“ zu dieser weißen Bildsäule: ,,Weiten war für unsere Dorfbewohner das Zentrum des Glaubens. In diesem Zusammenhang möge auf die weiße Bildsäule in halber Höhe des Melker Berges verwiesen werden. Es konnte kein Hinweis gefunden werden, der irgendeine Auskunft über die Bedeutung dieses Kleindenkmals geben könnte.“ (Aus: ,,Weiten - Geschichte einer Marktgemeinde“, S. 58f.)
Auf Initiative von Johann Ochsenbauer haben sich mehrere Personen (Herbert Süß, Manfred Mosgöller, Werner Biecker, Wolfgang Fest, Josef Kienast, Erwin Kristen, Elfriede Süß und Hermine Ochsenbauer) zusammengefunden, um diesem Kleinkunstdenkmal ein neues Gesicht zu verpassen.
Dutzende freiwillige Stunden wurden aufgewendet, um mit den gespendeten Sachspenden das Marterl wieder im strahlenden Weiß erscheinen zu lassen und für Wind und Wetter zu rüsten. Gearbeitet wurde von Dienstag, den 8. bis Samstag, den 12. September. Sachspenden wurden von der Fa. Drascher, der Straßenmeisterei Pöggstall und der Marktgemeinde Weiten zur Verfügung gestellt!
Bei diesem Projekt zeigt sich wieder, was durch Eigeninitiative von Bürgern unserer Marktgemeinde Weiten geleistet werden konnte. Ohne viel zu fragen, wurde eine Aktion gestartet, um einem Kleindenkmal wieder ein gefälliges Aussehen zu verleihen. Zusammenhalt, Gemeinschaftssinn und vor allem die Liebe zur Heimat waren sicherlich ausschlaggebend, hier für unsere Heimatgemeinde Weiten tätig zu sein. Ein Dankeschön im Namen der Gemeindeverwaltung!
Fotos: privat
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16.09.2020 Gleichenfeier beim Wohnbau Weiten II
Gleichenfeier beim Wohnbau Weiten II
Was wie eine eher unendliche Geschichte begann, wird immer mehr zur Realität. Kürzlich gab es auf der Baustelle in Weiten eine Baustellenbegehung mit einer kleinen Gleichenfeier mit Vertretern der Marktgemeinde (Bürgermeister Franz Höfinger und Vizebürgermeisterin Ramona Fletzberger), weiters Vertretern der Baugenossenschaft GEDESAG (Stefan Fischer und Erwin Bauer), Architekt Bernhard Brustbauer und Jägerbau-Geschäftsführer Bernhard Sekora. Auf dem Grund der ehemaligen ,,Gruber-Villa“ wird ein Wohnbau mit 14 Wohneinheiten (in verschiedener Größe) errichtet. Der Baustart erfolgte im Herbst 2019, bezugsfertig soll die Wohnhausanlage im Juni 2021 sein. Anmeldungen werden schon jetzt bei der Wohnbaugenossenschaft bzw. der Marktgemeinde Weiten entgegengenommen.
Eine Vergrößerung der Außenanlagen ergab sich durch den Ankauf des ehemaligen ,,Kammerer-Hauses“. Dieses wurde abgerissen und dadurch mehr Raum für Parkplätze geschaffen. Die Bauarbeiten verliefen ohne Probleme. Einzig und allein bei der Planung war ein Hindernis zu überwinden: der Weitenbach, da das Vorhaben für ein 100-jähriges Hochwasser ausgelegt werden musste.
Bilder und Text: Friedrich Reiner
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31.08.2020 Projektmarathon Landjugend Weiten 2020
Projektmarathon Landjugend Weiten
Brückenbau der Landjugend verbindet
Ein Zitat, entnommen aus Wikipedia (APA): ,,Prinz Eugenius, der edle Ritter, wollt‘ dem Kaiser wied’rum kriegen Stadt und Festung Belgerad. Er ließ schlagen eine Bruck’n, daß man kunnt hinüberrucken mit der Armee wohl vor die Stadt.“ Das ist die Anfangsstrophe der erstmals im Feldlager Prinz Eugens vor Belgrad erklungenen Melodie. Sie verherrlichte den vor 300 Jahren, am 16. August 1717, errungenen Sieg des Prinzen über die Türken.
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Aber nun zurück von der kriegerischen Auseinandersetzung in unsere Zeit, in das 21. Jahrhundert. Schon damals wurden Brücken geschlagen, im vorstehenden Fall für den Sieg von Prinz Eugen gegen die Türken. Heute ebenfalls Brücken geschlagen, aber für friedliche Zwecke: so geschehen am Wochenende vom 28. bis 30. August 2020 in der Marktgemeinde Weiten, genauer gesagt in der Siedlung Am Schuß.
Die Landjugend von Weiten nahm mit dem Projekt ,,Weit(en)radln“ beim Projektmarathon der NÖ Landjugend teil. Aufgabenstellung: ,,Errichtung einer Brücke über den Heiligenbluterbach.“ Dadurch sollte eine Verbindung zwischen dem Radweg ,,Südliches Waldviertel“ (führt von Weins-Ysperdorf durch das Ysper- und Weitental wiederum zur Donau nach Spitz).
In Am Schuß wurde dann mit der Errichtung der Brücke eine Möglichkeit eingebaut, mit dem Fahrrad nach Weiten und eventuell weiter durch das Weitental nach Weitenegg zur Donau zu gelangen. Die Aufgabe an die Jugendlichen (es waren immer an die 20 Mitglieder auf der ,,Baustelle“) wurde von der Marktgemeinde Weiten gestellt, die nötigen Vorarbeiten sowie die Bereitstellung der Materialien erfolgte ebenfalls durch die Gemeinde, wofür 25.000 Euro veranschlagt wurden. Fertiggestellt muss jetzt noch der Verbindungsweg zwischen der Brücke entlang des Heiligenbluterbaches bis zur Weitentalbrücke in der Siedlung Am Schuß werden.
Der Landjugend von Weiten gelang hier ein Vorzeigeprojekt im südlichen Waldviertel, wie von den Gästen betont wurde. Exakt 42,195 Stunden hatte die Jugend Zeit, dieses Projekt zu errichten. Es blieb aber auch noch genug Zeit übrig, um als freiwillige Extras noch eine Sitzbank, einen Radständer und einen Abfallkorb zu bauen. Eines wurde gleich zu Beginn des Projektmarathons festgestellt: ,,Die Corona-Bestimmungen sind einzuhalten, diese werden auch überprüft und fließen in die Bewertung ein.“
Zur Eröffnung stellten sich u. a. Landtagsabgeordneter Karl Moser, seitens der Marktgemeinde Bürgermeister Franz Höfinger, Vizebürgermeisterin Ramona Fletzberger und geschäftsführender Gemeinderat Johann Schmid und von der Landes- und Bundesleitung der Landjugend Lorenz Reisinger, Angela Hiermann und Marianne Mikusch ein. Sie zeigten sich begeistert über die Leistung der Weitener: ,,Brücken bauen und den eigenen Lebensraum mitgestalten“ wurden hier umgesetzt. Das schafften jeweils rund 20 Personen, die Tag und Nacht an der Verwirklichung arbeiteten. Jugendleiterin Tanja Hametner fasste die Leistung in einigen Worten zusammen: ,,Ich bin stolz auf meine Leute.“
Die ,,Werktätigen“ der Landjugend konnten sich aber auch über das großzügige Verhalten einiger Mitmenschen freuen. Ihnen wurden neben kulinarischen Schmankerln viel Aufmerksamkeit und Dankbarkeit entgegengebracht. Als Zuschauer konnte man aber feststellen: ,,Unsere Jugend ist sicherlich eine gute, die sich Themen für die Allgemeinheit annimmt und zur Stelle ist, wenn es gilt zu helfen.“

Fertig ist die Brücke über den Heiligenbluterbach. Im Bild: das Leiterteam Matthias und Tanja Hametner (sitzend); weiters: Lorenz Reisinger, Marianne Mikusch, Maximilian Strobl, Karl Moser, Johann Schmid, Franz Höfinger, Angela Hiermann und Ramona Fletzberger (v. l.).
Bericht und Fotos: Friedrich Reiner
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28.02.2020 Kinderfasching 2020
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27.02.2020 ÖKB Kränzchen
Nach 10 Jahren veranstaltete der ÖKB OV Weiten erstmals ein Kränzchen an einen Sonntag im Gasthof Kremser. Es gab eine Tombola und ein Schätzspiel. Dazu spielte das Weitental Echo. Die Weinbar wurde gut besucht. Das 1. Kränzchen war ein guter Erfolg das weiter geführt wird. Dabei waren auch KameradenInnen von den Ortsverbänden Pöggstall und Maria Taferl.
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13.01.2020 Neujahrsempfang 2020
Neujahrsempfang der Marktgemeinde Weiten
Den Bewohnern der Marktgemeinde Weiten wurde bei einem Empfang im ,,Weitentalhof“ in Am Schuß viel Interessantes präsentiert.
Großes Interesse der Gemeindebevölkerung herrschte wiederum beim Neujahrsempfang im ,,Weitentalhof“ in Am Schuß. Rückblick auf das vergangene Jahr und vor allem ein Ausblick auf die Zukunft waren die beherrschenden Themen.
Vizebürgermeisterin Ramona Fletzberger begrüßte die Gäste, darunter Vertreter der Körperschaften und Vereine sowie aller Bevölkerungsschichten, wobei sie auf die Werte einer gut funktionierenden Gemeindearbeit einging und vor allem auf eine erfolgreiche Wirtschaft für alle.
Mit großer Freude konnte Bürgermeister Franz Höfinger das Jahr 2019 Revue passieren lassen. Größte Brocken waren sicherlich u. a. die Eröffnung des ,,Hauses der Musik“, die Fertigstellung der Weitenbach-Brücke und die Bauarbeiten auf der Sportanlage des USV Sparkasse Weiten.
In diesem Jahr beginnen die Vorarbeiten zur Errichtung eines neuen Bauhofes, Überlegungen über die Sanierung der Abwasserbeseitigungsanlage in der Siedlung Am Schuß starten und die Fertigstellung der Wohnhausanlage ,,Betreubares Wohnen“. ,,Angedacht wird aber, bedingt durch den regen Bauboom, die weitere Aufschließung von Bauland im Gemeindegebiet“, betonte Höfinger.
Eingeladen wurden die Besucher von der Marktgemeinde Weiten zu einem Imbiss, wo es beim Small talk viele Gelegenheiten des Meinungsaustausches gab.
Bericht und Bilder: Friedrich Reiner