Spendenaufruf brachte großartiges Ergebnis
WEITEN Bereits im Advent des vergangenen Jahres startete die Freiwillige Feuerwehr Weiten einen Spendenaufruf für das junge 15-jährige Feuerwehrmitglied Marius. ,,Dabei war und ist es uns ein großes Anliegen, ihn und seine Familie zu unterstützen, um ihnen eine finanzielle Entlastung zu ermöglichen und den Umgang mit der Erkrankung etwas zu erleichtern“ so Kommandant Johann Jindra.
Marius leidet an der seltenen Krankheit ME/CFS, deren genaue Ursache derzeit noch unbekannt ist. Meist tritt diese jedoch nach Infektionen (Covid ?) auf. Diese neuroimmunologische Multisystemerkrankung führt oft zu körperlicher Behinderung und großen Schmerzen. Um hier der Familie bei den notwendigen ärztlichen und therapeutischen Anwendungen finanziell unter die Arme zu greifen, gab es bereits einige derartige Aktionen.
In den Dienst der guten Sache stellte sich der Orden des hl. Lazarus von Jerusalem. Dieser wurde im 4. Jahrhundert von armenischen Mönchen vor den Toren Jerusalems vor allem für Leprakranke gegründet. In Österreich ist der kirchliche Ordenssitz in der Wiener Pfarre Heiligenstadt angesiedelt. Der Weitener Diakon Rupert Kremser ist stellvertretender geistl. Prior und hat sich für Marius eingesetzt.
Vor kurzem konnte bei einem Besuch bei Marius und seinen Eltern ein Spendenscheck übergeben werden. Die gesammelte Summe des Ordens und der Feuerwehr liegt dabei im mittleren vierstelligen Bereich.
Bei der Scheckübergabe an Marius: Johann Jindra, Maximilian Strobl, Yvonne Jindra, Marius, Rupert Kremser, Johann Hackl, Alexander Schauer, Franz Moigg und Eugen Wallergraber (v. l.).
Foto: Reiner Friedrich