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Die
Freiwillige Feuerwehr Seiterndorf wurde im Jahre 1903 auf Initiative
von Johann Toifl und Alois Zeilinger, der auch der erste Kommandant
war, gegründet. Damals konnten 32 Mitglieder gezählt
werden.
Noch
im Gründungsjahr wurde die erste Spritze um 1200 Gulden
angekauft, ein Jahr später das erste Feuerwehrhaus errichtet. Im
Jahre 1947 begann das Zeitalter der Motorisierung mit dem Ankauf
einer Motorspritze RW 80 sowie einem Spritzenwagen.
Erstmals
traten im Jahre 1965 Männer bei Leistungsbewerben an. Das weit
über die Grenzen der engeren Heimat hinaus bekannte Waldfest am
Spielerkreuz wurde erstmals im Jahre 1968 veranstaltet.
Weitere
Marksteine in der Geschichte der Feuerwehr waren u. a.: im Jahre 1970
kam das erste Einsatzfahrzeug (KLF) sowie eine neuere Motorspritze;
1983 wurde das neue Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben;
1988 das Kleinlöschfahrzeug mit Allrad und ein gebrauchtes
Tanklöschfahrzeug 1000 angeschafft, das 1995 von einem TLF 2000
abgelöst wurde. Seit 1996 arbeitet man am Bau einer Lagerhalle.
Dieses Gebäude wurde so errichtet, dass es eventuell in späterer
Zeit zu einem Feuerwehrhaus ausgebaut werden kann.
Das
wohl traurigste Kapitel der Feuerwehr wurde im Jahre 1987
geschrieben, als der 42-jährige Kommandant Josef Lagler tödlich
verunglückte.
Einige
größere Brände sind in der Chronik verzeichnet: 1923
in Seiterndorf und 1935 in Mörenz; weiters am 2. November 1965
und am 8. September 1967 in Mörenz (Haubner-Schädl) und am
25. Juni 1968 das Haus Strauß in Seiterndorf. Ein Großbrand
am 29. Juni 1988 äscherte die Anwesen Friedrich Weber, Johann
Simoner und Johann Loidhold ein.
Gründungsfeste
wurden in den Jahren 1963 (60 Jahre), 1973 (70 Jahre) und 1994 (90
Jahre) gefeiert.
Die
Liste der Kommandanten von der Gründung bis heute: 1903-1914
Alois Zeilinger; 1914-1922 Michael Loidhold; 1922-1938 Johann
Weisenböck; 1938-1965 Johann Loidhold; 1965-1981 Josef Lagler
sen.; 1981-1987 Josef Lagler jun.; 1987-1991 Ing. Gottfried Loidhold;
1991-1999 Hermann Mühlbacher; ab 1999 Johann Haberl.
Johann
Haberl / Hermann Mühlbacher
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